Das Stück

Cut ist der Riss in der Endlichkeit des Menschen.
Cut ist die Pause, in der sich etwas schlagartig verändert.
Cut ist der magische Moment, in dem Neues geboren wird und Altes vergeht.

Wir treiben im Fluss der Zeit, möchten zurückschwimmen, ihn anhalten oder beschleunigen. Und plötzlich teilt die Zeit uns mit, dass sie nicht existiert, bloß eine Erfindung wäre!

Aber es ist ihr Platz: der Zeitplatz. Da bietet der Zeitverkäufer Zeit feil, während der goldene Mann auf Zeit spielt und sie scheinbar anhält. Zeitlos bauend trifft der Baumeister den Zeitgeist, indem er zeitlebens ob der vielen Arbeitszeit keine Zeit für seine Frau hat – und diese zeitweilig versucht, genau diese Zeit zurückzukaufen. Während die Zeitstudentin das Phänomen Zeit wissenschaftlich und philosophisch ergründet und die Pause das Zeitfenster der Schüler ist, kann die Zeitreiseleiterin jederzeit die Zeit erklären – muss aber schließlich zeitsparend arbeiten, weil ihre Schäfchen das Zeitliche segnen. Die Zeitreisende dagegen erlebt die besten Zeiten mit wenig Zeitaufwand noch einmal. Und immer tickt die Zeit weiter – tänzerisch stoisch und unbeirrbar.

„Cut“ ist die absurde Geschichte der Zeit. Sie erzählt ebenso über das Unfassbare, wie über das Greifbare des Lebens, seine Endlichkeit, Schmerz und Freude. Jugendliche und SeniorInnen stehen gemeinsam mit Profis auf der Bühne, unterstützt von Musik und Tanz. So schließt diese Produktion von Regisseurin Claudia Bühlmann nahtlos an die Erfolge von „Ich entdeck’ dich“, „Immer 2te – die zweite Prinzessin“ und „Himmelhochjauchzend – zu Tode betrübt“ an.

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